Im Vorbeigehen

„Die Vorstadtfront“
Taliban
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„Da die Geschichte nicht aufgehört hat, ihre tragischen Dispositionen zu treffen, kann niemand voraussehen, ob unsere Gewaltlosigkeit den Krieg nicht bloß auf unsere Kinder verschleppt.“ (Botho Strauß, Anschwellender Bocksgesang 1993)
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2 Kommentare
  1. Ein heftiger Satz, vor allem wenn man die vorschnellen Konsequenzen zieht (gedanklich), die er nahezulegen scheint.

  2. Ja, das stimmt. Und eben das war es aber wohl, was mich sofort an dem Satz faszinierte: Dass man sich dafür öffnet, dass man die Konsequenzen (die unseres nachrichten-beruhigten „westlichen“ Lebens) niemals absehen kann. Und dass gerade das uns – der zu verteidigende Hindukusch zumindest als Bewusstseinspunkt längst verlegt von dort nach hier – zugleich eben wieder eine tiefere Perspektive öffnet.

    (Und das noch in dem bösen bösen Aufsatz eines Schriftstellers ganz vom Rande der Republik, für den man ihn fast ausgebürgert hätte.)

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